Day 8 – 23. Nov: Schlammschlacht im Raetea Forest/ Mud-slinging in Raetea Forest (23 km/ Total 143 km)

Nach nur wenigen Kilometern verlassen wir heute die Herekino Forests und befinden uns schlagartig wieder in einer Landschaft mit Kühen und Weiden.

Schwarzwald?/Black Forest?

Ich denke sofort an unseren Schwarzwald und das Allgäu, nur das hier kunterbunte Sittiche am Himmel kreisen. 

Dankeschön!

Den ganzen Mittag laufen wir entlang ruhiger Land- und Forststrassen 

und erreichen am späten Nachmittag einen kleinen Bach, unsere letzte Chance, für die folgenden 16 km ohne Wasser, unsere Flaschen zu füllen. 16 km im Raetea Forest, die sehr anstrengend sein sollen.

Und tatsächlich! Das sind sie! Wir schaffen nur 5 km,  schlitternd, rutschend, durch Schlamm (jeglicher Form, Farbe und Beschaffenheit) und Unterholz. Vorwiegend bergauf. Einmal verschlingt der Schlick schmatzend einen meiner Schuhe und es dauert ein wenig, ihn der klebrigen Masse wieder zu entreißen. Während des Aufstiegs kommen wir am Camp eines weiteren Hikers vorbei. Kurzes Grüßen und weiter geht’s. Mit Einbruch der Dämmerung finden wir endlich ein eher ungeeignetes Plätzchen fürs Zelt.

Leichte Schräglage. Aber es gab nichts besseres und hier in diesem Gelände, in dem man sich mit jedem Schritt die Knochen brechen kann, will man sich nicht im Dunkeln fortbewegen. Zu schnell kommt man von der Route ab und steht mitten im Busch. Die Stechmücken tun ihr übriges. Wenn auch durch das Fliegennetz abgehalten so nervt das Gesumme doch ungemein. Draußen vorm Zelt stehen unsere Schlammgetränkten Schuhe. Auch die Socken STEHEN.
Willkommen im Regenwald! 

Temperatur: 14-36 Grad Celsius 

After hiking a couple more kilometers we are leaving the Herekino Forest and suddenly find ourselves in middle of cow-meadows again. The scenery Iimmediately reminds me of the Black Forest and the Allgäu in Germany. Only difference: parakeets are circling in the sky.

Around noon time we are hiking along lonely forest country roads, reaching a creek in the late afternoon. That’s our last chance for water for the upcoming 16 km through the Raetea Forest. They say it is a really challenging track in this forest. And actually it is!!! We just get another 5 km in. Slidding, slipping,  through mud (any kind of texture, color,  form) and undergrowth. Mainly uphill. At one point the mud takes one of my shoes with a sloshy sound, and it takes a while to snatch it back from the sticky mass. 

Im Busch/ in the bush

While climbing uphill we meet another hiker at his campside. With a short greeting we are heading further. 

At twilight we finally find a less then perfect spot for our tent. Slightly uneven. But there was no better spot, and in this kind of terrain it’s easy to find a way to brake your bones, even while daylight. So you don’t want to hike this in pitch dark. It’s to easy to loose the trail and find yourself in the middle of the bush. And the mosquitos will convince you to stay too. Protected by the flyscreen, their sound still disturbs.

Outside the tent our mud-covered shoes and socks are waiting for us. The socks are standing UPRIGHT. 

Just a little mud/ nur etwas Schlamm

Some more mud/ noch mehr Schlamm

Welcome to the rainforest!
Temperatur 14-36 Grad Celsius 

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