163. Tag (on trail) Fr 25.09.2015

  1. Alles Gute zum Geburtstag und jede Menge Elemente, Oliver!

Das Trampen von Butte zum Trail gestaltet sich etwas schwierig. Erst versuchen wir es direkt an der Interstate 90, dann,  erfolglose Meilen später,  verlassen wir die Interstate um an der Zufahrtsstrasse unser Glück zu versuchen. Schon von Weitem sehe ich zwei Autos parken,  deren Fahrer ins Gespräch vertieft sind. Ich versuche mein Glück und spreche beide an, ob sie zufällig in unsere Richtung fahren und uns mitnehmen könnten. Und es klappt! Sam, und seine Hündin Flick, haben tatsächlich die selbe Route.

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Wir werden direkt bis zum Trail gefahren, wo sich Flick erst einmal eine Schlammpackung gönnt. Hundewellness pur! 😀

Sam versorgt uns derweil mit Verpflegung und Angelutensilien und verabschiedet sich herzlich.

Thank you, Sam for your help, the food and the fishing flys!  I hope we will soon catch some tasty fish. 🙂

Dann trotten wir wieder los, auf einem eher langweiligen Trailabschnitt.
Rinder haben hier alles kahl gefressen. Von Vorteil ist jedoch, dass wir unser Wasser an einer der zahlreichen Vietränken nachfüllen können und ich mir dort die heißgelaufenen Füße kühlen kann.

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Frisches Quellwasser an Viehtränke

Ansonsten gibt es viele Bäume und wenig Weitblick. Nur ab und zu lichtet sich der Wald ein wenig und wir können den Blick etwas schweifen lassen, über eher flache Hügel.

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Schön, aber nicht spektakulär. Es ist warm. Zu warm für meinen Geschmack.

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Der Schweiß rinnt mir in Strömen den Rücken entlang und tiefer, in Regionen, in denen man sich keine Schweißansammlungen wünscht. Ich bin gereizt!!! Nicht nur wegen der Temperatur (für die ich, in dieser Jahreszeit, eigentlich dankbar sein sollte!!!) sondern auch aufgrund der  ‚Trailbau-Wut‘ in dieser Gegend. Ohne Sinn und Verstand werden hier, obwohl bereits gute Wege bestehen, neue CDT-Trailabschnitte errichtet mit zum Teil wirklich unsinniger Routenführung. Na ja, irgendwer weiss hier offensichtlich nichts besseres mit seiner Zeit anzufangen. Schade nur um die Natur, die darunter zu leiden hat.

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Abends campen wir in Nachbarschaft zu einer Herde Rinder und einigen Jägern, die zur Zeit mit Pfeil und Bogen auf Hirschjagd sind.

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Die begonnene Jagdsaison mag mit ein Grund dafür sein, dass wir keinerlei Wild zu Gesicht bekommen.
Vielleicht haben wir morgen mehr Glück.

Schlaft schön!
Eure Dr. Hikinstein

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Sonnenuntergang im Camp

Maximaltemperatur 49 Grad Celsius
Maximalhöhe 2309 Meter

Veröffentlicht mit WordPress für Android

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