Day 86-90/ 09.-13. Feb: Wellington (13 km/ Total 1612 km)

Arriving on the outskirts of Wellington we receive a text: „Wow! You guys make great time. Where can I pick you up?“ Emma is a family member who I have never met, but who – her and her husband – invited us to visit them and have helped us since we started the trail by holding our bounce boxes until we arrived to Wellington. Not just one bounce box!!! But five!!! Sorry for that guys! 🙂 

Wellington itself is a beautiful city. It’s big but not to big, with lots of shopping, cafes, and activities for anyone to enjoy. We want to express, that our time in Wellington was nice, but wouldn’t have been as pleasant if it weren’t for Emma, Hamish and their son Ollie putting us up for five nights – longer than expected! We had some trouble getting a lost package back from the post office, we had a damaged cellphone to be repaired and we had issues getting warranted shoes replaced. It was time consuming and nerv wracking but Emma was sooo patient helping us all the time. 

She and her family always found a way to make us feel better. So for example we all enjoyed a great barbecue with a full moon over the bay and with fireworks (Emma said she arranged that. 😉 ) or they took us out for a ride down the coast line. 

Me and Maria had still 13 km to finish to the southern terminus of the Northisland before we left Wellington. So at one day we hiked that out slack pack style, carrying just one light backpack. This hike gave us different views along the trail. We saw planes landing in Wellington on a short air strip with the ocean at each end and lots of wind. That must be the nightmare of every new pilot. As we close in, on the southern terminus, we spot a seal just off shore playing near some rocks. A carnival at the terminus made it hard to find the marker stone. There was some nice music here and some tasty food but it was quite windy. At one point me and Maria were holding down canopies for the vendors. We decided to fill our bellies. So we got a nice pulled pork sandwich with all the fixings. Soon as we left with our sandwich, the wind came by again and blew the top of the bun right of. You might think we were upset, but no, we just have an open faced sandwich now. We get out of the wind, jump a wall and hide behind the wall on the beach. Well, you can guess what happened…The wind changed direction and the ocean wind gave us a real SANDwich!!! But we ate it!!! Sand and all! 

So, one thing left to say: Maria and I would like to express how much we enjoyed the hospitality and company and patience of Emma, Hamish and Ollie. We will always remember little Ollies smile. It’s a smile that makes everybody around him happy. We are glad we came to this side of the world and met you. Thank you so much! 🙂 

Am Stadtrand von Wellington erhalten wir eine SMS: „Wow, ihr kommt ja wirklich gut voran. Wo kann ich ich euch abholen?“ Emma ist ein Familienmitglied, dass ich noch nie bisher getroffen habe, und doch hat sie und ihr Ehemann uns eingeladen, sie zu besuchen. Seit Beginn des Trails helfen sie uns indem sie unsere Bounce-Boxen bei sich lagern. Nicht nur eine! FÜNF!!! Sorry! 🙂 

Wellington selbst ist eine schöne Stadt. Sie ist groß, aber nicht zu groß, und bietet jede Menge Einkaufsmöglichkeiten, Cafes und Aktivitäten für jedermann. Unsere Zeit in Wellington war toll, wäre jedoch niemals so schön gewesen, wären wir nicht die fünf Nächte bei Emma, Hamish und ihrem Sohn Ollie untergebracht gewesen – länger als geplant! Wir hatten Probleme ein verloren gegangenes Päcken bei der Post wieder zu finden, ein Handy musste zur Reparatur und es dauerte eine Weile, ein Paar defekte Schuhe umzutauschen. Das war zeitraubend und nervtötend…  aber Emma war sooo geduldig und stand uns die ganze Zeit zur Seite.

Sie und ihre Familie fanden immer einen Weg, damit wir uns besser fühlten. Wir hatten zum Beispiel alle zusammen einen wunderschönen Grillabend, mit Vollmond über Wellingtons Hafen und einem Feuerwerk (Emma hat gesagt, sie hätte das für uns arrangiert. 😉 ). Oder sie sind mit uns an der Küste entlang gefahren. 

Bevor wir Wellington verlassen konnten, hatten ich und Maria immer noch 13 km bis zum ‚Southern Terminus‘ der Nordinsel zurückzulegen. So sind wir an einem Tag mit nur leichtem Gepäck los und haben verschiedene Aussichten entlang des Trails genossen. Wir sahen Flugzeuge auf der sehr kurzen Landebahn aufsetzen. An beiden Enden der Bahn befindet sich das Meer und es weht meist ein sehr starker Wind. Der Alptraum jedes jungen Piloten. In der Nähe des Terminus entdecken wir im Meer einen Seelöwen, der im Wasser in der Nähe einiger Felsen spielt. Eine Festveranstaltung macht es uns schwer, den Gedenkstein am Terminus zu finden. Es gab nette Musik und leckeres Essen und jede Menge Wind. Einmal müssen wir sogar einem Straßenverkäufer helfen den Baldachin seines Standes zu sichern. Wir entscheiden uns, unsere Bäuche zu füllen. Wir wählen ein Sandwich mit Schweinefleisch und verschiedenem Topping. In dem Moment, als wir mit unserem Sandwich weiter wollen, ergreift der Wind die obere Hälfte des Brötchens und entreisst sie uns. Man sollte meinen wir wären nun verärgert, aber nein, wir essen das Sandwich nun eben ‚oben ohne‘. Wir springen über eine Mauer am Strand, um uns dahinter zu verschanzen und dem Wind zu entkommen. Nun, ihr könnt euch denken was geschah…Der Wind drehte und verpasste uns ein sprichwörtliches SANDwich!!! Aber wir haben es gegessen, mit allem drum und dran! 

Jetzt bleibt nur noch eines zu tun: Maria und ich wollen zum Ausdruck bringen wie sehr wir die Gastfreundschaft, Gesellschaft und Geduld von Emma, Hamish und Ollie geschätzt haben. Wir werden uns immer an das Lachen des kleinen Ollies erinnern. Ein Lachen, dass alle um ihn herum glücklich macht. Wir sind froh, dass wir zu dieser Seite der Welt gereist sind und euch kennen lernen durften. Vielen Dank! 🙂 


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