Day 51-05.Jan (33 km/Total 956 km)

Wir (Danielle, Ingrid,  David und ich) starten nahezu zeitgleich in den Hiker-Tag. Gleich während der ersten paar Kilometer kann ich bereits wieder reichlich Flüche loswerden. Zum Weinen ist der Tag noch zu jung und die Energiereserven noch voll genug. 😉 

Endlich ein einfacher Weg/ finally easy going

Trotzdem ärgere ich mich über die Wegplanung (bergauf, bergab obwohl in Sichtweite ein ebener, ungefährlicher Weg vorhanden ist), den Zustand des Weges (schmal, wenn überhaupt sichtbar, steil, rutschig,…). Es geht malerisch am Fluß entlang. Da ich mich jedoch auf jeden Schritt konzentrieren muss, um mir nicht die Knochen oder gar das Genick zu brechen, kann ich dies gar nicht genießen. Meiner sowieso seit Tagen bestehenden Abneigung dem Trail gegenüber ist dies nicht zuträglich. Wenigstens regnet es heute nicht. 

Nach ein paar Stunden wird der Weg dann aber immer einfacher und geht schließlich in eine kleine Landstraße über, der wir den Rest des Tages folgen.

Pause am Straßenrand / resting from road walk

Weiden mit Schafen und Rindern, sanfte Hügel….es erinnert einen hier doch recht stark an Hobbingen. Es fehlen nur noch die Türen und Fenster in den Hügeln. 😉 Wir kommen gut voran, nehmen im Fluß ein kühles Bad, treffen immer wieder auf Danielle und Ingrid. Gegen Tagesende, Danielle und Ingrid haben bereits vorher ein Camp aufgeschlagen, eine unerwartete Wendung. Ein Auto fährt vorbei, hält und Wayne, der Fahrer, bietet uns an, im Wirtschaftsgebäude der Schaffsfarm, vor der wir gerade stehen, zu übernachten. Wir können sogar duschen, müssen das Zelt  nicht aufbauen, können im Aufenthaltsraum der Arbeiter essen und schlafen. Und der Knüller! Im Stall warten bereits die Schafe auf ihre morgige Schur. Und wir dürfen zusehen! Gestern hatten wir uns in Te Kuiti (das bereits den ein oder anderen Schafscher-Champion hervorgebracht hat) noch darüber unterhalten,  wie gerne ich den Profis bei einem Wettbewerb zusehen würde und morgen sind wir ganz exklusiv dabei. Bin schon ganz aufgeregt!!! 🙂

Temperatur 9-32 Grad Celsius 

We (Danielle, Ingrid, David and me) starting our hiker day nearly at the same time. Right on the following first kilometers I fall back into yesterdays cursing. The day is to young, and there is still enough energy left, to cry.  😉 

Nevertheless I am mad about the trail planning in this area. Hiking uphill and downhill, while there is a nice, even and safe trail right in eyesight. Small and narrow – if visible at all -, steep, slippery… We walk along a picturesque river. 

But I can’t really enjoy it, watching every single step to avoid breaking my bones or my neck. It doesn’t help to cure the aversion of the trail which I am suffering since a couple of days. At least it doesn’t rain!

After a few hours of hiking the trail gets more and more easy-going and finally leads to a calm country road which we follow the rest of the day. Meadows with sheeps and cows, gentle hills…  it reminds you a lot of hobbington. Just the windows and doors in the hills are missing. 🙂 We make a good pace, take a refreshing bath in the river, seeing Danielle and Ingrid again and again. At the end of the day, Danielle and Ingrid already set tents, a surprising finish. A car goes by, stops, and Wayne, the driver, invites us to stay at the sheep farm we just passed. There are even showers, we can sleep inside in the workers recreation room, don’t have to set up tent. And on top: the sheeps are waiting in their sheep barn for tomorrows shearing. And we will see it! Yesterday, in Te Kuiti (which has the one or other sheep shearing champion) we were talking about how interesting it would be to see those guys doing their work and tomorrow we will see it exclusive. I am very excited about it!!! 🙂

4 Kommentare

  1. steinfisch

    Hallo Maria, so missmutig hast du ja noch nie auf einem Foto geblickt!
    Für diesen Weg müsst ihr viel Kraft, Mut und Geduld aufbringen. Auf den Fotos sind schöne Landschaften zu sehen, da kann man sich die Qual des Weges gar nicht vorstellen….

    Alles Gute für euch! Ingrid

  2. lucia

    Liebe Maria, lieber David,
    was für ein Horror!! Stand irgendwo in den Wegbeschreibungen auch mal, vielleicht in einem Nebensatz erwähnt, dass der ahnungslose Wanderer auch dazu bereit sein muss, an der einen oder anderen Stelle um sein Überleben zu kämpfen? Wessen Weg geht ihr eigentlich? Wer hat sich den ausgedacht? Wahrscheinlich ein übermenschliches Wesen mit adaptiven Kräften.
    Entwickelt euren eigen Weg, ihr wollt doch eigentlich sehen wie schön die Natur ist und die wertvolle Lebenszeit genießen, statt euch über Gebühr zu quälen. Alles geben aber leben. Genug ist Genug! Drück dich!

    • mariaelfe

      😀 Vielleicht im Kleingedruckten! Nein, im Ernst. Es wird schon auf die Schwierigkeiten hingewiesen und dann bleibt es eben jedem überlassen, sich darauf einzulassen, sich auf sein Glück und Können zu verlassen, seine Zeit damit zu verprassen…. 🙂 Und ich hoffe, dass mir keiner der ‚Wegplaner‘ über den Weg läuft. Zumindest nicht wenn ich gerade wieder auf allen Vieren unter Baumstämmen durch den Matsch krabble. 😉

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