Day 38-23. Dez: F#*# (35 km/ Total 729 km)

Was für ein Sch*%¥^~~%…Tag!!! Verd@;#**!!!

Der Anfang war noch ok. Anstrengend,… ja. Das übliche Regenwald-Gerutsche eben, inklusive Stürzen. Doch ich will nicht zu viel klagen. Wir haben es uns ja ausgesucht!!! 

Ha! 

Und die Wegbeschreibung  warnt ja auch vor den Schwierigkeiten und rät einem, nur gut vorbereitet und mit der richtigen Ausrüstung aufzubrechen. 

Ha! 

Aber ich denke nicht das Motorsäge und Machete darunter zu verstehen sind!!! Nun ja, mehr will ich auch nicht sagen.

Danach wieder Straßen, Straßen, Straßen…  

Zur angenehmen Abwechslung eine kleinere Strecke entlang eines Fluß-Deiches den wir uns mit Kühen teilen. Ein Ku(h)damm sozusagen. 🙂

Auf dem Flußdamm /along the river dam

Rund um Mercer wird es erneut unangenehm. Der Trail sollte eigentlich etwas abseits des Highways verlaufen, ist aber so zugewachsen, dass man Angst haben muss, irgendwelche Nester zu zertreten. Wir entschließen uns direkt dem Highway zu folgen. Keine große Freude! 

Auf dem Flußdamm/ along the river dam

Um so schöner dagegen die Gastfreundschaft der Trailangel im Mercer Motel (Podges). Wir werden herzlich eingeladen im Garten zu zelten. Wendy und Ian, Danielle (Australien) und weitere Hiker sind bereits hier. Wir lehnen dankend ab und ziehen nach einem kurzen Plausch weiter. 

Und es geht wenig erfreulich weiter! Eine als ‚historic trail‘ angepriesene Etappe, in Sichtweite des Highways, über hügeliges Weideland schließt sich an. Der Trail ist äußerst schlecht markiert, überwuchert, kaum zu finden. X-mal kehren wir um, weil es nicht weiter geht, und folgen einem der zahlreichen Trampelpfade, den vermutlich andere disorientierte, verzweifelte Hiker auf der Suche nach dem ‚rechten Weg‘ hinterlassen haben. Die GPS-Daten helfen ebenfalls nicht weiter. ICH RASTE AUS!!! Fluchend, und schimpfend wie ein Rohrspatz, mit einem Hass auf die Planer dieses Trails, ja auf die ganze Welt, pflüge ich wutentbrannt meinen Weg durchs hohe Gras. Schließlich gebe ich auf und bahne uns (David wagt es nicht auch nur ein Wort zu sagen um nicht Opfer meiner Wut zu werden) quer Beet einen Weg zum Highway, dem der Trail wenig später sowieso folgen wird. Eine irrsinnig Trailführung!!! 

Die Autos rasen an uns vorbei, die Abgase strömen in unsere Lungen, pfannkuchen platte Tierleichen pflastern den Weg und der eigentliche Trail, einige Meter abseits der Straße, ist erneut dicht zugewachsen. 

Nein, das war nicht schön heute! 

Es ist fast dunkel als wir endlich den Highway verlassen können und auf einem Deich entlang eines Flusses einen Platz fürs Zelt finden. 

GUTE NACHT! Ha!

Temperatur 13-26 Grad Celsius 

What a sh#*§*$* day!!! F#*#!!!

The start was kind of ok. The usual rainforest-sliding including a couple of falls. But I dont want to complain to much. It was our choice to do this trail!!! 

Ha! 

And the trail notes are warning you about the trail conditions and recommend to get on the trail just if you are in good shape and with proper equipment. 

Ha! 

But I don’t think they meant motorsaws and machetes!!! Well, I will not say more about this!

After that again roads, roads, roads….

As a nice change we hike for a short time on a river dam, sharing it with cows.

Auf dem Flußdamm / along the river dam

Around Mercer it gets unpleasant again. The trail normally runs a few meters away from the highway but is completely overgrown. We are afraid to step on some birds nests and decide to follow along the highway now. Not funny at all!

The nicer it is to meet the Mercer Motel (Podges) trailangels who hearty invite us to stay. Wendy and Ian, Danielle (Australia) and some other hikers are already here. We have a quick chat, but we want to get some more kilometers in. So we nicely decline the kind offer.

And it gets unpleasant again!

A ‚historic trail‘ called section of the TA, always in eyesite of the highway, over hilly meadows, follows. The trail is marked real bad, overgrown, almost not visible. Many times we have to stop and return because there is no trail to follow anymore. So we follow one of the countless paths, other disoriented and despaired hikers left behind to find their way through. The GPS datas don’t help also. I GO APE-SHIT!!! Cursing and swearing, hating the trail planner, well, hating the whole world, I plow my way in a fury through the high grass. Finally I give up and go cross country strait back to the highway (which the trail would soon go back to anyways). What a stupid trailplanning!!! David doesn’t say a word, in the hope I would cool down soon. 

Cars zoom by, exhaust fills our lungs, pancake-flat corps of animals pave the road, and the so-called-trail, a few meters off the highway, is grown over again.

No, it wasn’t a fun day!

It’s nearly dark when we finally  leave the highway and find camp for the night at a river dam.

GOOD NIGHT! Ha!

Temperatur 13-26 degree celsius 

6 Kommentare

  1. Holger

    ….irgendwie fühlt man sich hin und hergerissen…..wollen wir das ab Nov.2017 auch??
    Wünschen euch natürlich für den weiteren Weg weniger Fruststrecken besser ausgeschilderte Wege und eine hoffentlich schöne Zeit.
    PS: …und immer schön den Weg kennzeichnen…..wir wollen uns nicht verlaufen!

    • mariaelfe

      😀 Leider sind uns die Trailmarker ausgegangen…;-) Da werdet ihr wohl selbst ‚durch‘ müssen. Ja, ist nicht immer schön! Es haben auch schon mehrere verletzungsbedingt, vielleicht auch Frustrationsbedingt aufgegeben.

    • Holger

      Hey ihr, wieso Trailmarker ausgegangen, kommt schon, dass könnt ihr doch nicht machen. 🙂

  2. steinfisch

    Oh, oh, das sind ja Abenteuer! Geht es dir wieder besser, liebe Maria?

    Aus der Ferne sieht der „Kuh-Damm“ richtig gut aus…

    Weiterhin viel Kraft und Mut auf diesen anstrengenden Wegen wünscht euch Ingrid

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