168. Tag (on trail und Lincoln) Mi 30.09.2015

Frost! Das erste mal seit langem!  Das Kondenswasser im Zeltinneren friert sofort, sobald wir das Zelt verlassen und lässt sich somit gut abschütteln.

Boston Bones besteht auf einem warmen Tee. Gut um den Bauch aufzuwärmen! Schlecht nur, dass man sich während der Wartezeit den Arsch abfriert! Den Zahn muss ich ihm noch ziehen, wenn es weiterhin morgens so kalt sein sollte!!! Lieber schnell zusammenpacken und den Körper auf Betriebstemperatur bringen.
Froh gestimmt und langsam wärmer werdend marschieren wir weiter das Tal hinab Richtung Lincoln und erreichen alsbald eine größere Strasse, der wir einige Meilen folgen. Es sind so früh noch keine Autos unterwegs. Doch den erste Wagen, der in unsere Richtung fährt, können wir anhalten und eine Fahrt in den Ort auf der Ladefläche des Pickups ergattern.

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Fahrt mit Pickup

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Fahrt mit Pickup

Hurra! Wir sind da! Noch rechtzeitig zum Frühstück mit Eiern, Speck, Hashbrowns, Toast und Pfannkuchen. Vom Restaurant aus versuche ich Race zu erreichen. Wieder erfolglos. Race hat vor knapp einer Woche den CDT erfolgreich beendet und ist nun vermutlich auf Hirschjagd. Hallalli!
Na ja, hoffentlich sehen wir ihn noch bevor wir weiterziehen müssen.

Die Zeit, bevor wir das Motelzimmer beziehen können,  nutzen wir mit einem Besuch der örtlichen Rangerstation einschließlich der kleinen ‚Grizzlyausstellung‘. 

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Grizzly Ausstellung

Die Feuer rund um Lincoln stellen keine Gefahr für uns dar. Zu den weiter nördlich liegenden Waldbränden in der Bob Marshall Wilderness, dem Lewis and Clark National Forest kann mir die Dame in der Station leider keine Auskunft geben. Ich kaufe eine detaillierte Karte und versuche mich im Internet über die anderen Brände schlau zu machen, vor denen ich bereits vom CDT-Fire-Watcher Elmar aus der Heimat vorgewarnt wurde, der durchaus besser informiert ist als das lokale ‚Fachpersonal‘!!!
Wieder ein herzliches Dankeschön an meine ‚Lebensversicherung‘, an Elmar! 🙂

Liebe Grüße aus Lincoln, Montana
Eure Dr. Hikinstein

Maximaltemperatur 27 Grad Celsius
Nachts – 1 Grad Celsius
Maximalhöhe 1730 Meter

Veröffentlicht mit WordPress für Android

2 Kommentare

  1. lucia

    Hampelmann hüpfen hilft gegen Kälte bis zur Teatime. Solange der Bär das Maul hält sieht er ganz hübsch aus.

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