19. Tag (on trail und Toaster House in Pie Town) Mo 04.05.2015

Alles Gute zum Geburtstag, Martin!

Hunger, Hunger, Hunger…. Und der treibt mich ordentlich an. Wenn es gut läuft, schaffe ich es heute noch nach Pie Town.  Dort hole ich mein Päckchen bei der Post ab und haue mir in einem der beiden Restaurants den Bauch voll. Im ‚Toaster House‘, Anlaufstelle für Hiker und Biker, kann ich dann hoffentlich übernachten. 

Ewigkeiten geht es an der Landstraße entlang. Vorbei am Ipf,  ach nein, das kann ja gar nicht sein. 😉

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Oder?
Weiter geht’s. Fast immer geradeaus.

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Trinken wie ein Kamel an einer Tränke mit elektrischer Wasserpumpe. Glasklares, kaltes Wasser…  aaaaahhhh.

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Ab 12.00 Uhr bereits wieder die ersten Gewitterwolken.

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Es zieht weiter zu. Ich mittendrin. Also Rucksack abdecken, Regenklamotten an und weiter.
14.00 Uhr. Nur noch ein paar Meilen. Blitz und Donner sind noch entfernt. Hopp,  hopp, hopp, weiter!
Hunger!!! Was gäbe ich jetzt für einen dicken, fetten, saftigen Zwiebelfleischkäse, Brezeln, Kartoffelsalat, Maultaschen,….  Hunger!!!
Es fängt an zu regnen, dann ein wenig Graupel doch bevor ich richtig nass werden könnte kommt mir ein Pickup entgegen und ein älteres Ehepaar bietet mir an mich die Reststrecke nach Pie Town zu fahren. Super, dann schaffe ich es heute noch zur Post.
Pie Town. 20 Einwohner, vier Kirchen und drei Plätze an denen man leckeren Pie bekommen kann. Mir steht der Sinn mehr nach Herzhaftem und danach Pie als Nachtisch. ABER…ALLES IST BEREITS GESCHLOSSEN. 15.00 Uhr. Die Post: ZU! Das einzige Restaurant, dass auch etwas anderes als Pie serviert: Zu!
Na dann auf zum Toaster House über dem dann direkt nach meiner Ankunft das ‚Unwetter‘ so richtig losbricht. Kurz aber gewaltig.

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Sechs Hiker sind bereits da. Drei kenne ich: ‚Number Two‘, Genny und Seth (gleiches Startdatum). Dann sind da noch ‚Banjo‘, ‚Axel‘ und ‚Boston Bones ‚ Kurz darauf kommt noch ein Pärchen mit Hund (‚Trooper‘ und ‚M80‘), etwas später trudeln Mij und zum Schluß auch Nick ein. Die Schränke sind mit Vorräten gefüllt. Keiner muss Hungern. Das Toaster House läuft auf Spendenbasis d.h. jeder der hier übernachtet oder isst legt etwas in die Spendenkasse. Davon wird der Laden von Nita der Besitzerin des bizarren  Anwesens und ihren Helfern in Stand gehalten und neue Lebensmittel angeschafft. Man kann seine Geräte aufladen, etwas kochen, die Wäsche waschen und neben an am Campingplatz duschen. Überall im Haus sind Andenken und Infos von und für Hiker verteilt. Eine urig heimelig schmuddelige Atmosphäre. Wenn noch etwas frei ist kann man eines der Betten oder Sofas ergattern oder einfach im Garten campen. Ich bin dankbar eine Nacht im Warmen und Trockenen verbringen zu können, in einem eigenen kleinen Zimmerchen.  Hoffentlich bereue ich es später nicht, denn beim Gedanken wie viele Hiker hier schon über die Matratze gerollt sind, juckt es mich ein wenig. 😉

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Zum Abendessen zaubern ‚Axel‘ und ‚Boston Bones‘ gebratenen Hirsch.

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Als Nachtisch gibt’s Ananas und Eiscreme. Lecker!
Morgen werde ich dann zur Post und vielleicht noch zum Frühstück ins Restaurant, wenigstens einen Pie probieren.

Gute Nacht!
Eure Maria

Veröffentlicht mit WordPress für Android

2 Kommentare

  1. Martin

    Danke für Deinen Toast, haha, auf meinen Geburtstag. Ich werde für Dich ein extra Schnitzel essen 🙂
    Schade, dass man größere Leckereien noch nicht als Email-Attachment verschicken kann.

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